Auf den Spuren von Picasso

Eintagsausflug

In den zwanziger Jahren kam Picasso oft auf die Riviera zu Frühling- und Sommerzeit (meistens nach Antibes, Juan les Pins und Golfe-Juan). Nach dem

2. Weltkrieg ließ er sich definitiv in die Gegend nieder, zuerst in Antibes dann in Vallauris, Cannes und Mougins wo er 1973 starb.

1946-1948 waren für ihn und seine damals Lebensgefährtin Françoise Gillot die letzten glücklichen Kreationsjahren. Picasso arbeitete jede Nacht im letzten Stockwerk des Grimaldi Schlosses wo der Konservator des Museums ihm einen emsigen Empfang bewahrte.

Er erschuf hier eine hervorragende Kunstwerkserie die Liebe, Lebensfreude und Mittelmeer Sagenkreisen feiert. Die gesamte Serie durch eine zusätzliche Schenkung Jacqueline Picasso bereichert  ist hochinteressant.

1947 wendet sich Picasso zur Lehmarbeit und Töpferei.

Er kauft das Atelier Madoura in Vallauris und erzeugt da tausende von Töpfereien deren Meisterstücke auch im Grimaldi Museum Antibes und im Schlossmuseum Vallauris zu sehen sind.

Die im Schloss eingebaute Kapelle enthält die mächtige „Krieg und Frieden“ Freske von Picasso 1953 erschaffen. Auch unumgänglich.

Die Bronze Statue des Mannes mit dem Schaaf zeigt wie groß die Zuneigung Picassos zu Vallauris war. In seinem nachträglichen Leben entfernte er sich nie sehr weit dieser Stadt (außer zwei Jahren in Vauvenargues 1960-61). Sein letzter Wohnsitz befand sich ab 1961 in Mougins ein paar Kilometer östlich von Vallauris.